Trommelfilter 12 Artikel
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Der Funktionsablauf eines vollautomatischen Trommelfilters

Ein Trommelfilter ist aus einer guten Teichhaltung heute nicht mehr wegzudenken.
Der geringe Pflegeaufwand für die Filteranlage und als Folge daraus dann auch für den Teich, führen zu klarem Wasser und zu gesunden Fischen.
Ein Trommelfilter ist ein Bestandteil einer Filteranlage die im Endefekt den Gartenteich zu einer entspannungs Oase und deren Pflegeaufwand auf ein minnimum schrumpfen lässt.

Im Normalfall besteht ein Trommelfilter aus einem Filtergehäuse, in dem sich die eigentliche Filtertrommel befindet.
In dem Filtergehäuse befinden sich Kammern für das zu reinigende und das gereinigte Wasser.
Dazwischen befindet sich die eigentliche Filtertrommel.
Der Zulauf des "Schmutzwassers" erfolgt über Einlaufstutzen zum Filter, welches je nach der Aufstellungsvariante des Filter in einer sogenannten "gepumpten" oder "Schwerkraftversion" erfolgen.
Das bedeutet, das entweder eine Pumpe das Teichwasser zum Filter pumpt welcher oberhalb der Wasserlinie steht oder bei einer "Schwerkraftvariante" der Filter auf dem Teichwasser nivoe steht und von dort aus das gereinigte Wasser zum Teich weiter befördert wird.
In beiden Fällen durchströmt das mit Schwebstoffen belastete und zu reinigenden Wasser die Filtertrommel.
Die Trommel, und das ist die wichtigste Komponente bei einem Trommelfilter, ist mit einem Filtersieb, man sagt auch Mikrosieb, umspannt.
Im Normalfall hat das Mikrosieb einen Durchlass von 75 Mikrometer
Durch das Mikrosieb strömt das Teichwasser und die darin befindlichen Schmutzpartikel werden in dem Sieb zurückgehalten. Diese Mikrosiebverschmutzung ergibt eine Veränderung der Wasserstände zwischen der Trommelinnenseite und der Außenseite im Filtergehäuse.
Diese Änderung wird über Sensoren registriert und ein Reinigungs- und Spülprozess eingeleitet.
Sprühdüsen, ähnlich die eines Hochdruckreinigers, die oberhalb der Trommel angebracht sind, besprühen jetzt von außen auf die Filtertrommel. Gleichzeitig wird die Trommel über einen Getriebemotor automatisch gedreht.
Innerhalb der Trommel befindet sich eine Auffangrinne (Schmutzrinne) die jetzt den herausgespülten Schmutz auffängt und ihn von hieraus direkt mit dem Abwasserkanal oder einem Schmutzauffangbehälter per Schwerkraft aus dem Filter herraus leitet.
Dieser Prozess wiederholt sich jedes Mal wenn die Trommel verschmutz ist und der Spühlprozess stattfindet.

Das gereinigte Wasser fließt vom Inneren der Trommel in das Filtergehäuse, von dort durch Auslaufstutzen zu der nachgeschalteten biologischen Klär- und Filterstufe, die z.B. mit Bio-Blocks, Helix oder Biogrit bestückt sind.
Diese Biostufen können bei einer heutigen Anlage bereits in dem Trommelfilter als eine Einheit integriert sein. Ebenfalls lassen sich Hochleistung UV-Anlagen mit geringem Stromverbrauch, geringer Watt Leistung aber hohem Wirkungsgrad in das Filtersystem integrieren.

Bei diesen modernen Anlagen wurde festgestellt, dass mit zunehmendem Wasserdruck (Durchfluss) sich die Filterleistung der Bakterien ebenfalls erhöht. (Nikishigoi Taikan II)

Dies soll ein kleiner Überblick des Kapitels Filteranlagen sein.
Grundsätzlich ist die Filteranlage das Teuerste am Koi-Teich. Machen Sie aber nicht den Fehler und kaufen eine billige Anlage, die dann doch nicht ihre Erwartungen und vor allem die der Koi nicht erfüllt.
Wir, www.der-koi-shop  helfen Ihnen gerne bei der gesamte Planung Ihres Koi-Teiches.
Des Weiteren optimieren wir bestehende Teiche und Filteranlagen, um so das beste mögliche Wasser für Ihre Koi zu schaffen. 
Nicht jeder Teichbesitzer verfügt über ausreichende Platzverhältnisse für eine große Filteranlage.
Rufen Sie uns an, wir haben durchunsere Erfahrung bestimmt auch für Sie die passende Lösung parat.

Wichtig:
Bitte beachten Sie bei einem Trommelfilter dass bei einer Schwerkraftversion und bei der Pumpenversion des Trommelfilters verschiedene Leistungsdaten zugrunde zu legen sind.
Bei der Schwerkraftversion steht der Trommler fast immer bis zur Spülrinne unter Wasser.
Das heißt, dass dort das Filtergewebe fast vollständig ausgenutzt wird.
Bei der Pumpversion ist der Wasserstand immer niedriger in der Trommel und baut sich dann erst nach Verschmutzungsgrad auf, bis die Steuerung die Spülung einleitet.

Das wiederum bedeutet, dass man bei der Pumpenversion viel weniger Gewebeoberfläche zur Verfügung hat und sich deshalb auch die Durchflussrate verringert.

Als Faustregel gilt, ca. 35% weniger Durchflussrate bei einer Pumpenversion.

Beispiel:
ein Trommelfilter PP35 - hat eine Durchflussrate bei Schwerkraft 35m³ / Stunde
der selbe PP35 - hat eine Durchflussrate bei gepumpter Version 22,75m³ / Stunde

übrigens, ein größerer Filter bedeutet immer eine größere Filterfläche und somit weniger Spühlprozesse was sich wiederum positiv auf die Betriebskosten auswirkt. 

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